Modernisierung

Anpassung an aktuelle Standards
Anpassung an aktuelle Standards

Wenn die Kälteanlagen in die Jahre kommen, sich Ausfälle und Reparaturen der Materialverschleiß häufen oder die Energieverbrauchswerte mit vergleichbaren aktuellen Anlagen nicht mehr mithalten können, ist eine Modernisierung wirtschaftlich oft die beste Option.

Hier gibt es mehrere Punkte, an denen Sie ansetzen können. Der technische Fortschritt speziell in der Steuerung- und Regelungstechnik hat in den letzten Jahren zu erheblichen Effizienzsteigerungen geführt. Bedarfsgerecht geregelte Pumpen und an die Außentemperatur angepasste Kondensationstemperaturen können zwischen 30 und 40 % der jeweilig benötigten Energien einsparen. Auch eine den tatsächlichen Bedarf angepasste Dimensionierung der ganzen Anlage, kann deutlich zur Einsparung von Energiekosten beitragen.

Die Auswahl des optimalen Kältemittels kann sowohl die Leistung, als auch die Umweltverträglichkeit der Anlage optimal verbessern. Durch Komponenten wie Freikühler kann in der Übergangszeit und in den Wintermonaten die Kälteanlage deutlich entlastet oder bei Außentemperaturen unter 7 °C komplett heruntergefahren werden.

zur Steigerung der Anlagen-Effizienz
zur Steigerung der Anlagen-Effizienz

Im Zuge einer Modernisierungsplanung prüfen wir selbstverständlich immer die Nutzbarkeit und Effizienz einer Wärmerückgewinnung. Durch die Kopplung aller thermischen Prozesse ergibt sich nochmals ein großes Energiesparpotenzial. Nicht umsonst werden all diese Modernisierungsmaßnahmen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) je nach Maßnahme zwischen 15 und 25 % gefördert.

Wir beraten und unterstützen Sie natürlich bei der Beantragung einer solchen Förderung.

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung bei der Planung und Durchführung Ihrer Anlagen-Modernisierung!

Beachten Sie gewisse Verwendungs- bzw. Inverkehrbringungsverbot der F-Gase Verordnung ab 01.01.2020!

Serviceverbot an Anlagen mit einem Kältemittel dessen GWP 2500 oder größer ist und einem CO2-Äquivalent der Kältemittelfüllung größer 40t.
Diese Anlagen müssen entweder auf zertifizierte Recyclingware des vorhandenen Kältemittels umgestellt werden oder besser gleich mit einem geeigneten, alternativen Kältemittel umgestellt werden, dessen GWP kleiner 2500 ist. Grundsätzlich ist nicht das Kältemittel als solches verboten, sondern der Einsatz in den oben genannten Anlagen. In kleineren Anlagen, die von der Füllung her unter der 40t Grenze CO2-Äquivalent liegen, darf weiterhin das Kältemittel mit einem GWP größer 2500 eingesetzt werden. Ebenfalls ausgenommen sind Anlagen für Produkttemperaturen von -50 Grad C oder tiefer.

Inverkehrbringungsverbot von ortsfesten Kälteanlagen mit einem Kältemittel mit einem GWP 2500 oder größer.
Hier muss ab diesem Zeitpunkt eine geeignete Lösung mit einem chemischen Kältemittel mit einem entsprechend kleinerem GWP oder ein natürliches Kältemittel gewählt werden. Die Regelung mit der 40 CO2-Äquivalent Grenze wie beim Serviceverbot besteht hier nicht. Das Verbot betrifft hier alle Anlagen. Einzige Ausnahme auch hier sind Anlagen zur Kühlung von Produkten mit einer Produkttemperatur -50 Grad C oder tiefer.
Das Schrezenmaier Kältetechnik Team berät Sie gerne in Bezug auf Anlagenumstellung oder wenn es um die Planung von zukunftsgerechten Neuanlagen geht!